Häufig gestellte Fragen beantwortet
❓ Allgemeine Fragen
1. Was ist Tanz- & Bewegungstherapie?
Tanz- und Bewegungstherapie ist eine körperorientierte Psychotherapie, die Bewegung, Körperwahrnehmung, Atem, kreative Methoden und Gespräch miteinander verbindet.
Sie kann dabei unterstützen, das eigene Erleben bewusster wahrzunehmen, Gefühle auszudrücken und neue Zugänge zu sich selbst zu entdecken – auch dort, wo Worte allein nicht ausreichen.
🧭 Erstgespräch & Sitzungen
2. Wie läuft das Erstgespräch ab?
Das kostenlose Kennenlerngespräch dauert etwa 20 Minuten und findet telefonisch statt. Es bietet Dir die Möglichkeit, mich kennenzulernen, Deine Fragen zu stellen und herauszufinden, ob Tanz- und Bewegungstherapie und meine Arbeitsweise zu Dir passen.
Wenn Du Dich für eine Begleitung entscheidest, vereinbaren wir einen Termin für ein therapeutisches Erstgespräch von etwa 60–75 Minuten.
Im Erstgespräch besprechen wir Deine aktuelle Situation, Deine Anliegen und Deine Wünsche. Dabei geht es nicht nur um das Gespräch: Wir nutzen auch eine erste einfache körper- und bewegungsorientierte Übung. So kannst Du direkt erleben, wie ich arbeite, und wir bekommen gemeinsam erste Eindrücke davon, wie Du Dich und Deinen Körper wahrnimmst.
Die dabei gewonnenen Eindrücke können in die weitere Anamnese und die Gestaltung der Begleitung einfliessen.
3. Wie oft und wie lange finden die Sitzungen statt?
Eine Einzelsitzung dauert 50 Minuten. Wie häufig die Sitzungen stattfinden, richtet sich nach Deiner persönlichen Situation, Deinem Anliegen und dem, was für Dich sinnvoll ist.
Eine regelmäßige Begleitung kann hilfreich sein, um Themen über einen längeren Zeitraum zu erkunden und Veränderungen wahrzunehmen. Wie oft wir uns treffen, besprechen wir gemeinsam und passen es bei Bedarf an.
Auch die Dauer der Begleitung ist individuell. Es gibt keinen festen Zeitraum, der für alle passt.
4. Was erwartet mich in einer Einzelsitzung?
Eine Einzelsitzung wird individuell auf Dich und Deine aktuelle Situation abgestimmt. Je nachdem, was Dich beschäftigt, können wir mit Bewegung, Körperwahrnehmung, Atem, Musik, Stille oder kreativen Übungen arbeiten.
Dabei geht es nicht darum, etwas „richtig“ zu machen. Du darfst ausprobieren, wahrnehmen und in Deinem eigenen Tempo erkunden, was sich zeigt.
Am Ende nehmen wir uns Zeit, die Erfahrungen gemeinsam zu reflektieren und einzuordnen.
🌿 Wirkungen & Zielgruppen
5. Für wen ist das Angebot geeignet?
Tanz- und Bewegungstherapie kann für Menschen hilfreich sein, die sich selbst und ihren Körper bewusster wahrnehmen möchten oder sich mit emotionalen, persönlichen oder psychosomatischen Themen auseinandersetzen.
Sie kann auch passend sein, wenn Du einen anderen Zugang zu Deinen Themen suchst und neugierig darauf bist, Bewegung und Körperwahrnehmung in Deinen persönlichen Prozess einzubeziehen.
Du brauchst keine tänzerische Vorerfahrung. Entscheidend ist nicht, wie gut Du Dich bewegen kannst, sondern Deine Bereitschaft, Dich auf Dich selbst und neue Erfahrungen einzulassen.
6. Was kann Tanz- und Bewegungstherapie unterstützen?
Tanz- und Bewegungstherapie kann Dir helfen, Dich selbst und Deinen Körper bewusster wahrzunehmen und Zusammenhänge zwischen körperlichem Erleben, Gefühlen und Gedanken zu entdecken.
Bewegung kann neue Möglichkeiten eröffnen, Gefühle auszudrücken, innere Prozesse zu erkunden und vertraute Muster aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
Je nach Deinen persönlichen Themen kann die körperorientierte Arbeit unter anderem dabei unterstützen, Selbstwahrnehmung und Selbstvertrauen zu stärken, Stress und Anspannung bewusster wahrzunehmen und neue Wege im Umgang mit belastenden Situationen zu entdecken.
Dabei gibt es keine bestimmte Wirkung, die für alle Menschen gleich ist. Was sich durch die Therapie entwickelt, ist individuell und entsteht im gemeinsamen Prozess.
🛠 Praktisches
7. Was soll ich zu den Sitzungen mitbringen?
Du brauchst keine besonderen Vorkenntnisse oder Materialien. Bequeme Kleidung, in der Du Dich gut bewegen kannst, ist hilfreich.
Der Praxisraum bietet alles Weitere, was wir für die jeweilige Sitzung brauchen. Eine eigene Matte oder Decke kannst Du natürlich gerne mitbringen, wenn Du Dich damit wohler fühlst.
8. Kann ich auch mit körperlichen Einschränkungen teilnehmen?
Ja. Tanz- und Bewegungstherapie lässt sich individuell an Deine körperlichen Möglichkeiten und Bedürfnisse anpassen. Bewegungen und Übungen können verändert, vereinfacht oder auch im Sitzen durchgeführt werden.
Wenn Du körperliche Beschwerden, Einschränkungen oder eine gesundheitliche Besonderheit mitbringst, sprich dies gerne bereits im Erstgespräch an. Gemeinsam schauen wir, welche Formen der Bewegung für Dich passend sind und worauf wir achten sollten.
🌱 Abschluss
9. Was mache ich, wenn ich die Therapie beenden möchte?
Du kannst die Begleitung jederzeit beenden. Wenn möglich, empfehle ich eine gemeinsame Abschlusssitzung. Sie gibt Raum, den bisherigen Prozess zu reflektieren, wichtige Erfahrungen zusammenzufassen und die Begleitung bewusst abzuschliessen.
Wie der Abschluss gestaltet wird, entscheiden wir gemeinsam.
🔒 Datenschutz & Vertrauen
10. Was geschieht mit meinen persönlichen Daten?
Deine persönlichen Angaben und Informationen aus der therapeutischen Arbeit werden vertraulich behandelt und unterliegen der Schweigepflicht.
Personenbezogene Daten werden nur im erforderlichen Rahmen bearbeitet und gemäss den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen geschützt.
Weitere Informationen findest Du in meiner Datenschutzerklärung.
11. Wie gewährleistest du die Qualität deiner Arbeit?
Ich habe einen zweijährigen Masterstudiengang in Dance and Movement Psychotherapy an der Goldsmiths, University of London in Vollzeit absolviert und während meiner Ausbildung Praktika als Tanz- und Bewegungstherapeutin gemacht.
In der Schweiz habe ich zudem die Höhere Fachprüfung in Kunsttherapie mit Schwerpunkt Tanz- und Bewegungstherapie abgelegt.
Ich bin beim ErfahrungsMedizinischen Register (EMR) anerkannt. Für den Erhalt der Anerkennung weise ich regelmässig fachliche Weiterbildungen nach und erfülle die entsprechenden Qualitätsanforderungen.
Meine therapeutische Arbeit reflektiere ich zudem regelmässig in Supervision und im fachlichen Austausch. Ich bilde mich kontinuierlich weiter und entwickle meine Arbeitsweise auf dieser Grundlage weiter.
Ich bin Mitglied im MitKunst Verband und engagiere mich dort aktiv im fachlichen Umfeld.
Qualität bedeutet für mich, meine Arbeit regelmässig zu reflektieren, offen für neue Erkenntnisse zu bleiben und mich als Therapeutin fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.
